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Nachrichten

Foto: Katrina_S/Pixabay

Neue DGE-Studie zur vegetarischen Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

Vegetarische Ernährung bei Kindern und Jugendlichen Forschungsvorhaben für den 14. DGE-Ernährungsbericht gestartet.

Die Studie zur „Vegetarischen Ernährung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (VeChi-Youth-Studie[1]) untersucht den Ernährungsstatus von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren, die sich vegan, vegetarisch oder mit Mischkost inklusive Fleisch ernähren. Die Ergebnisse sollen einen wichtigen Beitrag zur Bewertung gesundheitlicher Vor- und Nachteile vegetarischer Ernährungsformen im Vergleich zu einer Mischkost aufzeigen. Ziel der Studie ist, wissenschaftlich gestützte und praxisnahe Empfehlungen für die Kinder- und Jugendernährung abzuleiten und die Beratungsangebote für vegan, vegetarisch und mit Mischkost ernährte Kinder und Jugendliche zu verbessern.

Die bislang verfügbaren Daten zum Ernährungs- und Gesundheitsstatus vegetarisch bzw. vegan ernährter Kinder und Jugendlicher lassen keinen Rückschluss auf die aktuelle Situation in Deutschland zu. Die VeChi-Youth-Studie soll hier eine Forschungslücke schließen. Sie bildet die dritte Phase der bundesweit angelegten VeChi-Studie, die 2016 startete.

Dr. Helmut Oberritter, Geschäftsführer der DGE: „Vegetarische Ernährungsformen bieten einige gesundheitliche Vorteile. Für Kinder und Jugendliche, die wachstumsbedingt einen höheren Bedarf an bestimmten Nährstoffen haben, besteht jedoch das Risiko einer unzureichenden Nährstoffversorgung. Wir sind gespannt auf die neuen Erkenntnisse der Studie, vor allem darauf, welche Ernährungsform für die junge Zielgruppe am vorteilhaftesten ist.“

Neben der Bestimmung des Ernährungsverhaltens der Teilnehmer, wird anhand von Urin- und Blutproben der Versorgungsstatus mit potentiell kritischen Nährstoffen, wie Vitamin B12, Jod, Folat, Vitamin D und Eisen ermittelt. Auch der sozioökonomische Status und die körperliche Aktivität der Kinder und Jugendlichen werden erfasst.

Die DGE hat die VeChi-Youth-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben. Sie ist über einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Gemeinsam wird sie von der Fachhochschule des Mittelstand (FHM) Köln, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Immanuel Diakonie Berlin, der Universität Witten/Herdecke sowie der Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden durchgeführt.

Im 14. DGE-Ernährungsbericht (2020) werden die Ergebnisse der VeChi-Youth-Studie veröffentlicht. Die DGE erstellt alle vier Jahre im Auftrag des BMEL einen Ernährungsbericht. Diese Veröffentlichungen bilden die Ernährungssituation sowie deren Entwicklung in Deutschland ab und bewerten sie. Der Bundesregierung dienen die Forschungsergebnisse und Aussagen der DGE-Ernährungs-berichte als Entscheidungshilfe für ihre gesundheits- und ernährungspolitischen Maßnahmen. Weitere Informationen zu den DGE-Ernährungsberichten sind in einem FAQ-Papier[2].

Quellen:
[1] https://www.vechi-youth-studie.de
[2] http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs

Grafik: BMEL

Tag der Schulverpflegung 2017

Am 8. November 2017 findet der Tag der Schulverpflegung unter dem Motto "Vielfalt schmecken und entdecken" statt.

Initiator ist „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein hat für diesen Tag Anregungen zur Gestaltung vorbereitet.

Melden Sie sich als Schule oder Speisenanbieter zu den Aktionen an und nehmen Sie an der Verlosung teil. Oder Nutzen Sie das Angebot eines kostenfreien Speiseplan-Checks. Werbematerialien stehen ebenfalls zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Tag der Schulverpflegung finden Sie hier.

Fotos: Bel Foodservice

Neue Käsesnacks für den Außer-Haus-Markt

Bel Foodservice bringt für die Schulverpflegung und die Betriebsgastronomie zwei neue Produkte auf den Markt. Mini Babybel Single und „Kiri DIPPI“ laden besonders zum Snacken ein.

Ab sofort ist der markenstarke Snackklassiker Mini Babybel in unwiderstehlicher Flirtlaune: Als attraktiver Käsesingle lässt er Genießerherzen schmelzen und wird zum begehrtesten Junggesellen im Snackangebot des Außer-Haus-Marktes. Der neue Mini Babybel Single hat mit 20 Gramm eine perfekte Portionsgröße für unkomplizierte Impulskäufe. Er wird in einer attraktiven Verkaufseinheit mit 30 Portionen angeboten und ist damit auch für kleinere Shoplösungen besonders attraktiv. Das Highlight: Die Angabe der Produktdeklaration auf jeder 20-Gramm-Portion in Verbindung mit einem GTIN ermöglicht erstmals einen Einzelverkauf des runden Käsesnacks mit dem einzigartigen Spaßfaktor.

Ebenfalls für den kleinen Hunger zwischendurch, bietet Bel Foodservice mit „Kiri DIPPI“ einen cremigen Genuss. Die Portionsschale bietet mit 35 Gramm Inhalt eine optimale Größe und ermöglicht einen praktischen Verzehr ohne Löffel und Teller. Jede Portionspackung trägt einen EAN-Code und ist daher auch für einen unkomplizierten Einzelverkauf geeignet. Der Display-Karton mit 20 Portionspackungen ermöglicht eine praktische und hygienische Handhabung.

Foto: Nata_Vkusidey/Fotolia

Fachtagung zur gesunden Ernährung von Kindern & Jugendlichen

Unter dem Motto „Vielfalt schmecken + entdecken“ lädt am 06. 11. 2017 von 9.30 bis 16.30 Uhr die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung nach Leipzig ein.

Im Rahmen der Fachmesse „ISS GUT!“ bieten die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen sowie die Leipziger Messe im Congress Center Leipzig (CCL) ein vielfältiges Programm rund um die schmackhafte und gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen an. Neben Vorträgen aus Politik und Wissenschaft stehen Foren sowie vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit Experten und Kollegen auf der Tagesordnung. Die Teilnahmegebühr beträgt 19 Euro für Kita- und Schulleiter, Lehrer, Erzieher, Studenten, Eltern- und Schülervertretungen, Ministerien, Behörden, Ämter und Organisationen. Caterer, Menülieferanten, Industrievertreter und Küchenplaner zahlen 55 Euro. Die Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE mit sechs Punkten berücksichtigt.

Die Anmeldung ist ab dem 05. 09. 2017 unter www.iss-gut-leipzig.de/kitaundschule möglich.

Foto: Arcaion/Pixabay

„Schwarzbuch Wasser“ zum Zustand des Grund- und Trinkwassers

Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser hat ihre Übersichtsstudie zum Zustand des deutschen Grund- und Trinkwassers veröffentlicht. Das „Schwarzbuch Wasser“ fasst erstmals aktuelle gesamtdeutsche Daten zur Wasserverschmutzung mit Daten aus fünf Bundesländern zusammen und kontrastiert diese mit Zahlen aus Österreich.

Nach den aktuellen Angaben sind 36 Prozent der deutschen Grundwasserkörper in chemisch schlechtem Zustand. Jedes der betrachteten Bundesländer ist betroffen. Eine Hauptursache sind Nitrate: Bundesweit liegen im definierten „EUA-Nitratmessnetz“ 28,0 Prozent aller Grundwassermessstellen über dem derzeitigen gesetzlichen Nitratgrenzwert von 50,0 Milligramm pro Liter. Aber auch andere Stoffe tragen zum schlechten chemischen Zustand des deutschen Wassers bei: Bei 19,1 Prozent der erfassten Messstellen lassen sich Pestizide nachweisen, bei 46,6 Prozent sogenannte „nichtrelevante“ Pestizidmetabolite. Der Studie zufolge ist keines der untersuchten deutschen Fließgewässer noch frei von Medikamentenrückständen. In Österreich liegen dagegen zum Beispiel nur 8,6 Prozent der Messstellen über dem Nitratgrenzwert. Dies korreliert mit dem Ausbau des dortigen Ökolandbaus, so die Qualitätsgemeinschaft. Deren Vorsitzender Dr. Franz Ehrnsperger sagt: „Wir von der Qualitätsgemeinschaft setzen der zunehmenden Wasserverschmutzung deshalb unser Biomineralwasserkonzept entgegen: Als neues Reinheitsgebot für Wasser garantiert es mit strengen Grenzwerten den Verbrauchern nämlich schon heute kontrollierten Schutz vor Pestiziden und Co. und fördert als proaktives Wasserschutzkonzept gleichzeitig den agrochemiefreien Ökolandbau. Denn langfristiger Wasserschutz wird nur gelingen, wenn man das Problem konsequent an der Wurzel packt und den Eintrag von Schadstoffen in unsere Böden von Anfang an radikal unterbindet.“ Die Studie kann unter http://www.bio-mineralwasser.de/presse/ downloads.html heruntergeladen werden.

Foto: Selovekt/Pixabay

Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen

Auch in diesem Jahr setzt die Fachmesse „ISS GUT!“, die vom 5. bis 7. November 2017 stattfindet, einen Fokus auf das Thema „Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen“ und lädt gemeinsam mit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen zur Fachtagung ein.

Unter diesem Motto „Vielfalt schmecken + entdecken“ lädt am 6. November 2017 von 9.30 bis 16.30 Uhr die Fachtagung Kita- und Schulverpflegung nach Leipzig ein. Im Rahmen der Fachmesse „ISS GUT!“ bieten die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen sowie die Leipziger Messe im Congress Center Leipzig (CCL) ein vielfältiges Programm rund um die schmackhafte und gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen an. Neben Vorträgen aus Politik und Wissenschaft stehen prominent besetzte Foren sowie vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit Experten und Kollegen auf der Tagesordnung. Die Teilnahmegebühr beträgt 19 Euro für Kita- und Schulleiter, Lehrer, Erzieher, Studenten, Eltern- und Schülervertretungen, Ministerien, Behörden, Ämter und Organisationen (jeweils mit Nachweis der Schule/Behörde). Caterer, Menülieferanten, Industrievertreter und Küchenplaner zahlen 55 Euro. Die Eintrittspreise beinhalten Tagungsunterlagen, Pausenversorgung sowie den Zutritt zur Messe und berechtigen zur einmaligen kostenfreien Fahrt zum und vom Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr in ausgewählten Tarifzonen. Die Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE mit sechs Punkten berücksichtigt. Die Anmeldung ist ab dem 5. September 2017 unter www.iss-gut-leipzig.de/kitaundschule möglich.

Foto: Condesign-Pixabay

Gesund und nachhaltig schließen sich nicht aus!

Die Firma Menu and More publiziert seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht. Er dokumentiert ausführlich alle Ergebnisse der Nachhaltigkeitsbestrebungen mit Fokus auf die gesunde Kinderverpflegung in der Zeit von 2014 bis 2016.

Die Ernährung ist für rund ein Drittel der Umweltbelastungen verantwortlich und über 17 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sind in der Schweiz noch immer übergewichtig oder fettleibig. Das sind Fakten, welche das Unternehmen Menu and More aus Zürich als Anbieter von frischer Verpflegung für Mittagstische auch in Zukunft deutlich in die Pflicht nehmen.

Im dritten publizierten Nachhaltigkeitsbericht stellt der Verpflegungsanbieter transparent alle Zahlen und Maßnahmen der geschäftlichen Tätigkeit dar. Zudem zeigt er auf, dass die Menüwahl nicht zwischen „kinderbeliebt“ oder „gesund und nachhaltig“ getroffen werden muss, sondern dass sich diese vermeintlichen Gegensätze mit einer gesunden Balance sehr wohl vereinbaren lassen. „Dazu braucht es aber Überzeugung, Engagement und oft auch viel Geduld aller Beteiligten“, so Geschäftsführer Markus Daniel. „Der Weg dazu ist, die Kinder spielerisch und mit viel Abwechslung, Genuss und Freude an eine gesunde und nachhaltige Ernährung heranzuführen. Dadurch werden sie von klein auf mit einem verantwortungsvollen Ernährungsstil vertraut gemacht. Alle Ansprüche sollen dabei in einer gesunden Balance zueinander stehen. Aus diesem Grund haben wir im vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht den ‚Balance-Akt Kinderverpflegung‘ thematisiert“, erläutert Markus Daniel ergänzend.

Der Bericht ist nach den G4-Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) in der Umsetzungsvariante „Kern“ erstellt und auf 100 Prozent Recyclingpapier klimaneutral gedruckt. Er gibt allen Anspruchsgruppen des Unternehmens ein umfassendes Bild des jahrelangen Engagements von Menu and More für Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft. Der aktuelle sowie die beiden vorherigen Nachhaltigkeitsberichte können unter https://menuandmore.ch/verantwortung als PDF abgerufen werden.

Foto: StockSnap/Pixabay

MV nimmt am neuen EU-Programm für Schulernährung teil

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, nimmt den Weltmilchtag am 1. Juni 2017 zum Anlass, um darauf hin zu weisen, dass Mecklenburg-Vorpommern mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 am EU-Schulernährungsprogramm teilnimmt.

„Das Programm fasst die bisherigen EU-Programme Schulmilch und Schulobst zusammen und sieht zudem einige Neuerungen vor. So können die Produkte künftig kostenlos an die Schulen abgegeben werden. Früher musste die Abgabe zu Teilen aus Elternbeiträgen finanziert werden“, erklärte der Agrarminister. Auch können über das neue EU-Schulernährungsprogramm pädagogische Begleitmaßnahmen unterstützt werden.

94 Schulen im Land erhalten nun die Information, dass sie an dem Programm partizipieren können. Zuvor hatte das Land alle Schulen mit den Jahrgangsstufen eins bis vier aufgerufen, sich bis zum 31. Januar 2017 um die Teilnahme am Programm zu bewerben. 130 Bewerbungen sind insgesamt eingegangen.

Die teilnehmenden Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres einmal wöchentlich von drei Lieferanten mit frischer Milch ohne Zusätze sowie Obst oder Gemüse versorgt. Die Unternehmen haben sich im Vorfeld um die Auslieferung beworben. Auch von der Finanzierung pädagogischer Begleitmaßnahmen möchte das Land Gebrauch machen. Für die Koordination pädagogischer Angebote hat sich der Bauernverband MV bereit erklärt. Geplant sind Lehrangebote zu zwei Themenkomplexe: 1. Lernen am anderen Ort – „Lernen auf dem Bauernhof“ und 2. Ernährungsbildung in der Schule.

Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio

Eltern wollen, dass Kinder Spaß an Ernährung haben

Laut der neusten repräsentativen Verbraucherstudie zum Thema „Snacking“ im Auftrag von Kerry Foods, stimmen 94 Prozent der Eltern der Aussage zu, dass eine gesunde Ernährung auch Spaß machen muss. Zudem ist der Geschmack für Eltern und Kinder wichtig.

Ernährung für Kinder – was ist dabei wichtig? Worauf achten Eltern bei Snackproduk-ten und deren Verpackung? Welche Snacks eignen sich bei Kindern für den regelmä-ßigen Konsum? Wie sieht die Zukunft von Snackprodukten aus? Und ganz wichtig: Was denken eigentlich die Kleinen darüber? Im Rahmen einer repräsentativen Befra-gung hat sich Kerry Foods, Hersteller des Kinderkäsesnacks Cheestrings, auf die Su-che nach den Antworten gemacht und ist auf überraschende Ergebnisse gestoßen.

Was ist bei der Ernährung von Kindern wichtig?

Eltern werden in Zukunft stärker auf eine gesunde Ernährung ihrer Kinder achten – dieser Aussage stimmen 68 Prozent aller Befragten eher oder voll und ganz zu. Bei den 35- bis 44-Jährigen, der aktuellen Eltern-Kernzielgruppe für Kinderprodukte in der Grundschule, liegt der Anteil mit 70 Prozent sogar noch leicht höher. Dass Molkerei-produkte und insbesondere Käse eine gesunde Ernährung bei Kindern unterstützen, davon sind ebenfalls 70 Prozent überzeugt. Wie wichtig der Geschmack ist, zeigen folgende Erkenntnisse: 93 Prozent sind der Meinung, dass Kindern eine gesunde Er-nährung auch schmecken sollte. Besonders auffällig: Der Spaß darf nicht zu kurz kommen. 92 Prozent sind der Meinung, dass eine gesunde Ernährung Kindern auch Spaß machen sollte.

Was ist Eltern bei Snackprodukten für Kinder wichtig?

Geschmack, Natürlichkeit und Qualität liegen hier weit vorn. 91 Prozent stimmen eher oder voll und ganz zu, dass Snacks für die Kleinen lecker sein müssen. Auch die Na-türlichkeit der Produkte ist wichtig, genauso wie deren Qualität (je 89 Prozent). Die Zielgruppe der 35- bis 44-Jährigen stuft den Geschmack (mit 89 Prozent) noch bedeu-tender ein als Qualität (87 Prozent) und Natürlichkeit (82 Prozent). Wenn es um Le-bensmittel für die Kinder geht, scheinen Kosten eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur 54 Prozent stufen den Preis eines Produkts als relevant ein. Setzen sich die Pro-banden die „Kinderbrille“ auf und beantworten die Frage, was bei Snackprodukten wichtig ist, aus der Sicht der Kleinen, sehen die Ergebnisse anders aus: Neben dem Geschmack, der mit 93 Prozent wie bei den Eltern ganz vorne landet, zählen Spaß (88 Prozent) und Abwechslung (84 Prozent).

Verpackung

Geht es um die Verpackung von Snacks, haben Eltern laut Studie genaue Vorstellun-gen, wie diese gestaltet sein sollen: Alle wichtigen Informationen müssen sichtbar be-ziehungsweise auf der Verpackung enthalten sein, damit stimmen 82 Prozent der Be-fragten eher bzw. voll und ganz überein. Große Zustimmung (84 Prozent) erfährt auch das Thema Convenience bei Verpackungen: Diese sollen so gestaltet sein, dass sie im Alltag praktisch zu handhaben sind. Bei Eltern findet die praktische Verpackung mit 86 Prozent sogar noch leicht mehr Zuspruch. Für Kinder ist es wichtig, dass ihnen die Verpackung Lust auf das Produkt macht (79 Prozent), gleichzeitig fühlen sie sich von einer „farbenfrohen Hülle“ angesprochen (74 Prozent).

Was ist der Snackfavorit?

Der Favorit setzt sich durch: 92 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich Obst und Gemüse am besten für einen regelmäßigen Snackkonsum bei Kindern eignen und greifen auch selbst (83 Prozent) gerne zu Frucht oder „Grünzeug“. Auf dem zweiten Platz für Kinder landet der Müsliriegel (54 Prozent) gefolgt vom Käsesnack (45 Prozent). Persönlich bevorzugen die Studienteilnehmer – nach Obst und Gemüse – Käse (38 Prozent) als regelmäßigen Snack, gefolgt von Müsliriegeln (36 Prozent) und Süßigkeiten sowie Wurst (je 26 Prozent).

Blick in die Zukunft

Snackprodukte werden in Zukunft gesünder (66 Prozent), natürlicher (65 Prozent) und praktischer (64 Prozent) sein? Das auch, aber vor allem werden sie nach Ansicht der Studienteilnehmer vielfältiger (71 Prozent). Dass Snackprodukte in Zukunft mehr für Vegetarier geeignet sein sollen, spielt trotz anhaltendem Vegetarier- und Flexitariertrend eine eher untergeordnete Rolle (48 Prozent).

Hintergrund zur Studie

Im Auftrag von Cheestrings hat Kantar Added Value im April 2017 eine repräsentative Befragung mit 549 Teilnehmern durchgeführt. Die Probanden der Studie waren zwischen 18 und 65 Jahren alt und wurden mit Hilfe von Online-Fragebögen mit fünfstufiger Likert-Skala interviewt. Unterschieden wurde nach Geschlecht, Alter, Haushaltsgröße, Befragte mit eigenen Kindern, Probanden, die mit Kindern in einem Haushalt leben und Teilnehmern, die häufig im Kontakt mit Kindern stehen.

Foto: Laterjay/Pixabay

Neues Institut für Kinderernährung am MRI in Karlsruhe

Anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Max Rubner-Instituts (MRI), Herrn Prof. Dr. Pablo Steinberg, am 19. Mai 2017 in Karlsruhe hat Bundesernährungsminister Christian Schmidt die Einrichtung des neuen Instituts für Kinderernährung am Max Rubner-Institut in Karlsruhe bekannt gegeben.

Das neue Institut für Kinderernährung wird ein interdisziplinär arbeitendes Fachinstitut des Max Rubner-Instituts (MRI) sein, das aus einem naturwissenschaftlichen und einem sozialwissenschaftlichen Forschungsbereich bestehen wird. Bei der Erfüllung seiner Aufgaben wird das neue Institut eng mit den anderen Fachinstituten des MRI zusammenarbeiten, insbesondere mit dem Institut für Ernährungsverhalten sowie dem Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung.

Das Institut wird das komplexe Zusammenwirken sozialer, psychologischer und physiologischer Einflussfaktoren auf die Prägung von Ess- und Trinkgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen untersuchen. Zusammen mit dem Forschungsschwerpunkt Ernährungsmonitoring des MRI-Instituts für Ernährungsverhalten soll ein Schwerpunkt bei der Erforschung des Ernährungsverhaltens von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gebildet werden. Weiterhin sollen eine ernährungsphysiologisch fundierte Basis für die Beurteilung des Ernährungsstatus von Kindern und Jugendlichen geschaffen sowie Empfehlungen für die Ernährung dieser Zielgruppen erarbeitet werden.

Das Nationale Referenzzentrum für die Echtheit und Integrität der Lebensmittelkette am MRI und seine zentrale Koordinierungsstelle in Kulmbach sowie das neue Institut für Kinderernährung am MRI in Karlsruhe werden zur weiteren Profilierung des MRI beitragen.

Zur Eröffnung des Instituts erklärt Bundesminister Schmidt: „Das MRI ist eine international anerkannte wissenschaftliche Institution, deren objektive, wissenschaftsbasierte Entscheidungshilfen für die Politik in Ernährungsfragen unverzichtbar sind. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen Präsidenten, Prof. Dr. Pablo Steinberg, einen ausgewiesenen und vielseitig versierten Wissenschaftler im Bereich Ernährung und Lebensmittel für das MRI gewonnen haben. Das ist eine Stärkung der wissenschaftlichen Expertise des MRI. Mit der Ernährung in der Kindheit legen wir den Grundstein für unser gesamtes späteres Leben. Schwerpunkte meiner Ernährungspolitik sind deshalb die Verbesserung der Ernährungsbildung bei Kindern sowie höhere Qualitätsstandards bei Kita- und Schulessen. Mit dem neuen Institut für Kinderernährung beim MRI in Karlsruhe verbessern wir die wissenschaftliche Basis für Kinderernährung. Das Institut soll das Ernährungsverhalten untersuchen und ernährungsphysiologisch fundierte Empfehlungen für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen liefern. Die Frage guter, ausgewogener Ernährung müssen wir bereits im Kindesalter klären. Das Herumdoktern an den Symptomen falscher Ernährung im Alter ist nur die zweitbeste Alternative.“